ROTE ANNELIESE - INHALT DER AKTUELLEN AUSGABE
Dividende der Staatsaktien: Das Millionen- Geschenk für die Walliser Kantonalbank
SITTEN – Alt-Staatsrat und CVP-Ständerat Jean-René Fournier wollte VR-Präsident der Walliser Kantonalbank (WKB) werden. Deshalb hat er die WKB geschont: Als Walliser Finanzminister der Legislatur 2005–2009 hat er keinen Finger gekrümmt, um den Dividendensatz für die Kantonsaktien zu erhöhen. Eine Arbeitsverweigerung, welche den Kanton allein im letzten Jahr rund 10 Millionen Franken kostete. Mehr dazu in der neusten Roten Anneliese. »»»
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Abu Ghraib im Wallis: Schwere Vorwürfe gegen die Walliser Kantonspolizei
EYHOLZ/BRIG-GLIS – Ende April kam Pa Sainey Badjie aus Gambia in eine Kontrolle der Kantonspolizei. Was sich dann ereignete, hat er in einem schockierenden Bericht festgehalten. Seine Schilderungen erinnern an Abu Ghraib. Mittlerweile hat Badjie Strafklage wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Beschimpfung gegen die diensthabenden Polizisten eingereicht. Auch die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter wurde informiert. Mehr dazu in der neusten RA. »»»
Selbstbedienung beim Kanton: Chefbeamter erhöht sich seinen Lohn selbst
SITTEN – In den Etagen der kantonalen Verwaltung macht ein Wort immer mehr die Runde: «Selbstbedienung». Beim neusten Fall handelt es sich um den ehemaligen Direktor der Arbeitslosenkasse Bruno Thurre (siehe Foto), welcher letztes Jahr in den Ruhestand trat. Er hat sich laut neustem Bericht des Finanzinspektorates (FI) den Lohn selbst festgesetzt. Über ähnliche Fälle aus dem Selbstbedienungs-Laden Kanton Wallis hat die RA bereits früher berichtet. Mehr dazu in der neusten RA. »»»
Klaus J. Stöhlker: So arbeitet unser Mann in Zürich
ZÜRICH – Als Ende Mai in der Schweizer Ausgabe der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» ein Artikel von RA-Redaktor Kurt Marti über FIFA-Präsident Sepp Blatter und das Wallis erschien, trat unverzüglich unser Mann in Zürich in Aktion: Klaus J. Stöhlker. In seinem Mail-Wechsel mit Zeit-Redaktor Peer Teuwsen schoss er gleich fünf kapitale Böcke. Mehr dazu in der neusten RA.»»»
Fünf Jahre nach Peter Furgers «nachhaltiger» Sanierung: Grächen bettelt schon wieder!
GRÄCHEN – Im Jahr 2005 gewährte der Kanton der Gemeinde Grächen eine Finanzhilfe von 2,5 Millionen und eine Bürgschaft von 14,8 Millionen. Damals hatte Grächens Sanierer Peter Furger von einer «nachhaltigen Sanierung» gesprochen. Jetzt bettelt Grächen schon wieder. 4,5 Millionen soll der Kanton einschiessen. Derweil Peter Furger als VR-Präsident der Grächen-Hannigalp AG erneut mit der grossen Kelle anrichtet. Mehr dazu in der neusten RA.»»»
Nicht qualifizierte Angestellte in der Landwirtschaft: Walliser Staatsrat betreibt Lohndumping
SITTEN – Schweizweit und im Wallis fordern die Gewerkschaften, die SP und die Grünen Mindestlöhne von 3 500 und 4 000 Franken. Gleichzeitig betreibt der Walliser Staatsrat mit Stundenlöhnen von 11.35 Franken Lohndumping im Walliser Landwirtschaftssektor. Trotz Protesten im Jahre 2008, trotz Einwänden von SP und Unia im April 2010 und ohne Dialog mit den Sozialpartnern. Mehr dazu in der neusten RA. »»»
Kampf ums Restwasser: Stromproduzenten gehen ans absolute Limit
OBERWALLIS – Die Gewässer im Oberwallis werden bereits zu über 90 Prozent zur Stromproduktion genutzt. Trotzdem sollen auch die letzten freifliessenden Bäche noch turbiniert werden. Beim Restwasser gehen die Stromproduzenten stets ans absolute Limit, sowohl bei neuen Kleinwasserkraftwerken als auch bei der Neukonzessionierung von bestehenden Kraftwerken. Mehr dazu in der neusten RA.»»»
Hochspannungsleitung durchs Wallis: Walliser Staatsrat verweigert Expertise!
SITTEN – Der Walliser Staatsrat will keine eigene Machbarkeits-studie für eine unterirdische Verkabelung der 380 kV-Hoch-spannungsleitung von Chippis bis Ulrichen. Damit überlässt er blauäugig das Feld dem Stromkonzern Alpiq, welcher eine Freileitung durchdrücken will und dies laufend mit eigenen Gefälligkeitsgutachten untermauert. Mehr dazu in der neusten RA. »»»
Gisela Elsner: Die «schreibende Kleopatra»
Das Erscheinen ihres Erstlingswerkes «Die Riesenzwerge» hatte die 27-jährige Gisela Elsner Mitte der sechziger Jahre schlagartig berühmt gemacht. In knapp 30 Jahren veröffentlichte sie neun Romane, zwei Bände mit Erzählungen, einen Band mit gesammelten Aufsätzen, drei Hörspiele und ein Opernlibretto. Die Autorin, die mit ihren schrillen Make-ups und Kostümen Aufsehen erregte, wurde als «schreibende Kleopatra» und bedeutende Satirikerin der Bundesrepublik gefeiert und gefürchtet. 1992 nahm sie sich das Leben. »»»
Die aktuelle Ausgabe der RA informiert ausserdem…
über die verpassten Synergien des Alt-Staatskanzlers Heinrich von Roten; über das Öffentlichkeitsgesetz, welches der Staatsrat verschimmeln lässt; über einen angerauchten Joint, den die Justiz vernichten liess; über den Ex-Gendarmerie-Chef Franziskus Escher, der immer noch Gendarmerie-Chef ist; über Alt-Staatsrat Jean-René Fournier, der wahrscheinlich vor den Richter muss; über die Walliser Gebäudeversicherer, welche immer noch 20 Millionen zuviel kassieren; über die trickreiche Briger Stadt-präsidentin Viola Amherd; über die zwei Hüte des Finanzberaters Albert Bass; über die revolutionären Träume des Alt-Kantons-richters Erwin Leiggener. »»»
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